Warum ich einen typischen Consumer-Camcorder gekauft habe
Eine Kamera für alle Zwecke – das wäre schön, ist aber letztlich unrealistisch. Und so habe ich fürs Videobloggen oder für die Arbeit mit Firmenkunden ganz unterschiedliche Kameras. Und ab heute ist eine weitere dabei: Ein typischer Consumer-Camcorder, die Panasonic HC-X909. Es handelt sich hierbei um das aktuelle Spitzenmodell von Panasonic für rund 1000 Euro.
Ich habe lange Zeit diese typischen Camcorder (klein, mit Handschlaufe – und, wichtig: Zoom) nicht ernst genommen. Für meine Zwecke untauglich, dachte ich immer. Der Sinneswandel setzte im Dezember ein, als ich für einen Video-Workshop auf der Mein Schiff 1 eine Kamera von Panasonic zur Verfügung gestellt bekommen hatte (das Vorgängermodell meiner jetzigen Kamera). Was mich da wirklich beeindruck hat, ist die exzellente Bildqualität. Beim Videocamp in Düsseldorf hatte ich dann neulich die HC-X909 in der Hand und war noch etwas mehr beeindruckt – das Objektiv ist jetzt mit Weitwinkel und die Kamera ist lichtstärker, außerdem arbeitet der Bildstabilisator ausgesprochen gut.
Für mich ist diese Kamera ideal bei der Arbeit für Schiffstester.de auf Kreuzfahrtschiffen. In der Anfangsphase war ich mit einer relativ großen Prosumer-Kamera von Panasonic (AG-HPX171) unterwegs – mit Stativ. Das war allerdings immer sehr mühsam, mit so viel vergleichsweise schwerem Equipment auf dem Schiff unterwegs zu sein. Daher habe ich in letzter Zeit auf den Schiffen auf meine Spiegelreflexkamera EOS 600D. Die macht tolle Bilder, das Drehen ist aber nicht unkompliziert. Und mein Objektiv hat nur einen dreifachen Zoom – das ist etwas wenig – zumindest für die Arbeit auf den Schiffen.
Werde ich die Kamera auch bei meinen Firmenkunden einsetzen? Das ist so eine Sache – da zählt ja immer auch eine gewisse Größe der Kamera – ein typischer Consumer-Camcorder macht eben so gar nichts her. Da wird die HC-X909 dann höchstens mal als Zweitkamera dabei sein.




